die Geschichte des Gartens

In Folge der umfangreichen Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Burg Blankenberg in den Jahren 1996 bis 2006 wurde die Idee des Burggartens geboren.

 

Auf der Bastionsfläche wuchsen zu diesem Zeitpunkt die Osterluzei (Aristolochia clematitis) und der gekielte Feldsalat (Valerianella carinata), deren Bestand es zu schützen galt.


Gemeinsam wurden mit der Unteren Landschaftsbehörde Siegburg unterschiedliche Ausgleichsmaßnahmen durchdacht und die Anlegung eines Burggartens beschlossen.

Zwischen 2006 bis 2013 konnte dank freiwilliger Helfer, der Stadt Hennef und der NRW-Stiftung Stück für Stück vier Beete angelegt werden. Die Anordnung der einzelnen Beete orientierte sich an klassischen Klostergärten und den Gegebenheiten der Bastionsfläche der Burganlage.

2006

Der Garten im ersten Jahr (Foto: J. Oppermann)

Das erste Beet wurde in enger Abstimmung zwischen Susanne Heyd und dem Umweltamt der Stadt Hennef angelegt. Dank tatkräftiger Hilfe durch eine Beschäftigungsfirma konnten die Erdarbeiten und die Erstbepflanzung geschafft werden. Schon im darauf folgenden Jahr fanden sich die ersten Freiwilligen, die im Burggarten mit anpackten.

2008

Der Garten im Jahr 2008 (Foto: J. Oppermann)

Das zweite Beet wurde von einer kleinen Gruppe Freiwilliger angelegt. Im Rahmen dieses zweiten Bauabschnittes wurden die Maße des ersten Beetes nochmal angepasst und die Wegegestaltung überarbeitet.

Im Winter 08/09 wurde ein Staketen-Zaun errichtet. Dieser dient zum Schutz der Pflanzen vor hungrigen Tieren (Verbiss) und der Abtrennung vom restlichen Gelände der Burg.

2011

Das neu angelegt Beet im Juli 2011 (Foto: A. Stucken)

Mit der Anlegung des dritten Beets konnte durch die Förder-gelder der NRW-Stiftung eine Gartenbaufirma beauftragt werden. So konzentrierten sich die freiwilligen Helfer auf die Bepflanzung der neuen Beete.

2013

Die fertig angelegten Beete (Foto: A. Heyd)

Das vierte Beet bildet ein "Ackerstreifen“, auf dem alte Getreidesorten, Lein und gefährdete Ackerwildkräuter kultiviert werden. Zusätzlich wurde ein Wildstaudenflur angelegt, der nur einmal im Jahr gemäht wird.

Die Blankenberger Künstlerin Karin Köster spendete Geld für zwei Bänke, die Anfang 2013 an den beiden Enden des Querweges aufgestellt wurden.

 

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